Spirituelle Astrologie und Numerologie - Helga Biebers
Willkommen! > TEXTE > Philosophisch-psychologische Betrachtungen der Astrologie als Weg der Erkenntnis

Philosophisch-psychologische Betrachtungen der Astrologie als Weg der Erkenntnis




Verstehen und Erkennen sind das Ziel aller esoterischen Bemühungen, und wenn ihr mich fragt: "Wieso sollte gerade die Astrologie uns auf diesem Wege weiterhelfen?" so möchte ich euch antworten, dass die Astrologie weit mehr ist als das, was die Regenbogenpresse euch zur Volksverdummung anbietet. Sie ist auch weit mehr als das, was rührige Geschäftemacher aus der ältesten Wissenschaft der Welt gemacht haben, die Euch sagen: Du hast zwei Fragen und dann ist Schluss, dann kommt der Nächste dran.

Die Astrologie offenbart das älteste Wissen der Menschheit. Im Tierkreis- Wissen ist das Geheimnis des Lebens enthalten, der Rhythmus von Entstehen, Sein und Vergehen, und zwar bei allen Lebewesen. In der Zwölfer-Zahl ist die unerschütterliche Reihenfolge des Ablaufs der einzelnen Stufen enthalten. Auch alle anderen Seins-Formen sind darin enthalten: Das Pflanzenreich, das Tierreich und das Mineralreich.  Darüber hinaus enthält das einzelne Geburtshoroskop die gesamte Seelenentwicklung jedes lebenden Menschen, es ermöglicht somit die Rückschau (Karma- Astrologie oder Evolutionäre Astrologie) auf zurückliegende Inkarnationen und auf vergangene Ereignisse, Erlebnisse und Erfahrungen in diesem jetzigen Leben als auch die Vorschau und die Vorhersage  kommender Einflüsse, da die Astrologie die Lehre von Raum und Zeit ist. Vor allem aber ist das Geburtshoroskop ein unendlich wertvolles Instrument zur Selbsterkenntnis.

Man muss sich den Tierkreis mit den zwölf Zeichen so vorstellen, dass das Himmelsgewölbe in zwölf gleich große Abschnitte aufgeteilt ist. Diese zwölf Abschnitte sind so etwas wie Energiefelder, die Strahlen aussenden, sie sind nicht für unsere Augen sichtbar, doch sie sind wirksam. ( 'Wirklich ist, was wirkt' C.G. Jung).  Jedes Zeichen, von Widder bis Fische,  ist bereits für sich vollkommen, ein vollkommener Aspekt des Göttlichen, und alle zwölf Zeichen gemeinsam bilden eine Einheit. Man könnte sagen: Gott offenbart sich in diesen zwölf Zeichen, und jeder Mensch hat in jeder Inkarnation Teil an diesen zwölf Zeichen, an diesen Frequenzen, diesen Schwingungen.

Schwingung lautet das Zauberwort des neuen Wassermann- Zeitalters. Alles, was existiert hat seine jeweils eigene Schwingungsform. Dies ist eine der wichtigsten Erkenntnisse unserer Zeit.

Es gibt verschiedene Rhythmen und Zyklen, die wir durchlaufen und die in uns allen angelegt sind. Durch diese Rhythmen haben wir alle Anteil an diesen Tierkreis- Energien und zapfen sie an. Z. B. gibt es den Tagesrhythmus, angezeigt durch den Lauf des Aszendenten, der sich innerhalb von 24 Stunden einmal durch den Kreis bewegt (entsprechend der Drehung der Erde um sich selbst) so dass alle vier Minuten ein neuer Grad am Osthimmel aufsteigt, es gibt den 29-Tage-Rhythmus durch den Mond, den Zwölf-Jahres- Rhythmus durch Jupiter, den 29 Jahre- Rhythmus durch Saturn, den 84 Jahre- Rhythmus durch Uranus u.s.w.

Planeten und Tierkreiszeichen sind Bedeutungsträger einer Sprache, die der Schöpfer an den Himmel geschrieben hat.

Diese Zeichen stehen nicht auf Tontafeln, die zerbrechen könnten, nicht auf Papier, das verbrannt werden kann oder vermodern.

Es handelt sich um kosmisches Urwissen, das gleichsam in den zwölf Zeichen konserviert wurde.

Und auf ewig ist die Bahn der Planeten festgelegt, die als Überträger der Tierkreisenergien fungieren.

Dies sind verschlüsselte Botschaften, so dass alle Menschen, die den geistigen Weg gehen möchten - und dazu gehört ganz wesentlich das Verstehen, Annehmen und das Sich-Versöhnen mit dem eigenen Seelenweg - unabhängig von ihrer Sprache oder der Zugehörigkeit zu einer bestimmten Kultur oder Religion die Möglichkeit haben, diese Bedeutung kennenzulernen.

So wie die einzelne Körperzelle über die DNS- Struktur um das Ganze weiß und das Ganze in sich trägt (die mathematische oder mehr die sprachliche oder künstlerische Begabung, die braunen oder die blauen Augen, die langen oder die kurzen Beine, das Temperament, die Krankheitsveranlagungen usw.), so ist jeder einzelne Mensch wie eine Zelle dieses Sonnensystems, das uns trägt und uns die Chance gibt, zu leben und uns hier weiterzuentwickeln.
Jupiter zieht da oben seine Bahn, aber er lebt auch in jedem von uns, er hat seine körperliche Entsprechung im Menschen in der Schulter, Hüfte, der Lunge und der Atmung, im Geistig-Seelischen entspricht er Wohlwollen und Unterstützung, Freude und Glück, Glauben und Vertrauen.

Mars zum Beispiel entspricht im Geistig- Seelischen dem Tatendrang, der Aufbruchsstimmung, Mut und Zielstrebigkeit, im Körperlichen repräsentiert er die Muskeln, den Kopf und vom Kopf wiederum den Kiefer, außerdem die roten Blutkörperchen und bildet zusammen mit den beiden anderen Feuerplaneten Sonne und Jupiter unser Herz- Kreislaufsystem.

Und wir Menschen sind Teil dieser  EI N E N  Schöpfung, so wie die Blumen und die Bäume und die Tiere und die Steine, die Farben und die Klänge und die Planeten, alles hat seine eigene Schwingung und ist wie eine Zelle in diesem Körper, der Sonnensystem heißt. In einem unendlichen Tanz des Lebens offenbart Gott sich in diesem Universum, in allem, was hier in diesem und in anderen Sonnensystemen konkrete Form angenommen hat.

Alles in unserem Sonnensystem hat seinen Platz und seine Daseinsberechtigung und darf sich nach seinem vorbestimmten Plan entwickeln und seine Erfüllung finden.

'Wie oben, so unten' lautet eines der hermetischen Gesetze.

Jeder Mensch wird in dem Augenblick geboren, in dem die jeweils aktuelle Planetenkonstellation der bis dahin erwirkten eigenen Seelenentwicklung entspricht.

Man könnte das Geburtshoroskop auch definieren als eine 'Blitzlichtaufnahme der Planetenkonstellation zum Zeitpunkt unserer Geburt'.

Die Jupiterposition legt etwa fest, welche Haltung wir zum Glauben haben, in welchem Bereich unseres Lebens wir mit Unterstützung rechnen dürfen, wo wir Glück haben und wo wir auf Grenzen stoßen, und zwar nicht als Zufallsergebnis - Gott pokert nicht mit uns -, sondern als Auswirkung unserer in früheren Inkarnationen erworbenen inneren Haltung, an die wir jetzt wieder anknüpfen dürfen.
Glück kommt als gutes Karma zu uns zurück und Saturn zeigt uns die schwierigste Lebensaufgabe an, das, was wir in den letzten Inkarnationen noch nicht bewältigt haben.

Alle Aussagen des Geburtshoroskops haben wir erwirkt, alles ist Antwort auf unsere früheren Gedanken, unsere Worte, unser Handeln.

Alles ist 'in der Ordnung' nach dem göttlichen Gesetz der ausgleichenden Gerechtigkeit.

Das Sanskrit- Wort ' Karma ' lautet daher in der Übersetzung konsequenterweise: 'Gefühl, Gedanke, Wort und Tat'.

Daher ist es auch so unendlich wichtig, Kontrolle bereits über die Gefühle und Gedanken zu haben (also z. B. nicht abschätzig über einen anderen Menschen zu denken, überhaupt nicht negativ zu denken, sondern allen Menschen - egal, wo sie stehen - liebevolle Gedanken zu schicken) , denn negative Gedanken führen zu karmisch belastenden Worten, die Energie dieser Worte verdichtet sich und führt irgendwann zu einer Tat, die nicht mehr rückgängig zu machen ist.

Jede schlimme Tat, jede körperliche Verletzung eines anderen Menschen oder gar Mord hat seinen Ursprung in der Gedankenwelt eines Menschen, und negative Gedanken verselbständigen sich geradezu und drängen zur Tat, ebenso hat jede segensreiche Tat ihren Ursprung zunächst in der Gedankenwelt eines Menschen.

Die Astrologie und die Astronomie sind im Grunde eine Einheit.

Die Astronomie als Naturwissenschaft beschäftigt sich mit den berechenbaren Fakten der Himmelskörper wie Größe, Dichte, Umlaufgeschwindigkeit, Abstand zur Sonne u.ä. Sie liefert über die Berechnung der Einfallswinkel der einzelnen Planeten auf den Standort auf der Erde ( auf dem ein Kind seinen ersten Schrei macht oder auf dem sich ein Flugzeugunglück ereignet oder auf dem ein Geschäft neu eröffnet wird) die Grundlage für die Deutung der Zeitqualität. Dies ergibt dann das Geburtshoroskop oder ein Ereignishoroskop.

Das Horoskop misst die planetaren Schwingungen, so wie ein Thermometer die Temperatur anzeigt, aber es ist nicht für das Wetter verantwortlich.
Der Astrologe misst die Zeitqualität und kann sie in die Umgangssprache übersetzen, er ist aber nicht verantwortlich für die Aussagen des Horoskops, seine Aufgabe ist es, Bewusstheit zu schaffen über das, was ist.

Wie andere empirische ( Erfahrungswissenschaften) Wissenschaften auch ist sie entstanden durch Beobachtung und den daraus abgeleiteten Erkenntnissen. Erkennen und Erklären ist der Weg der Naturwissenschaften.

Die jeweiligen Planetenstände und deren Auswirkung auf einen bestimmten Ort auf der Erde ( nach Längen- und Breitengrad) zu einem bestimmten Zeitpunkt wurden beobachtet.

Dabei wird der Einfallswinkel der jeweiligen Planeten berechnet.

Somit ist die Astrologie die Lehre von Raum und Zeit, exakt berechenbar, nachvollziehbar und beweisbar, und die Astronomie ist ihre Voraussetzung. Ursprünglich waren Astronomie und Astrologie eine Einheit, so auch noch bei Kepler.

Die Wirkungsweise beispielsweise und die unterschiedlichen Wirkungsebenen des erst im Herbst 1977 entdeckten Kleinplaneten Chiron wurden so entschlüsselt. Die Position des Kleinplanen (sein Einfallswinkel), der zwischen Saturn und Uranus die Sonne umkreist, wurde in das Geburtshoroskop eingetragen und die Auswirkung von Chiron und seine Bedeutung wurde durch Beobachtung und Gespräche mit dem Horoskopeigner nach und nach entschlüsselt. 

So konnte allmählich erkannt werden, dass Chiron, der immer bei Heilern und bei Menschen, die an der Bewusstseinsentwicklung anderer arbeiten, eine dominante Stellung hat, dass Chiron die Brücke darstellt zwischen den Grenzen unseres bisherigen Bewusstseins und den transsaturnischen Energien Uranus, Neptun und Pluto, die der Menschheit den Weg aufzeigen zum kosmischen Bewusstsein.

Auch die Astro- Medizin - als Teilbereich der Astrologie  - ist eine Naturwissenschaft.

Nach der Aussage von Paracelsus ist ein Arzt kein Arzt, der astrologisches Wissen nicht in die Behandlung mit einbezieht.

Astrologie ist jedoch auch eine Geisteswissenschaft, insofern sie um die Einheit von Körper, Geist und Seele und deren Wechselwirkung weiß.

('Das Seelenleben verstehen wir' , so die Worte des Philosophen Wilhelm Dilthey,'es ist nicht beweisbar, nicht erklärbar, nicht wiederholbar, und er betont, dass das Verstehen die höchste Form der Liebe darstellt.)

Wir alle kommen aus dem Geist.

Unser Geist baut sich eine Seele auf, den von manchen sogenannten Ätherleib, die das genaue feinstoffliche Abbild unseres grobstofflichen Körpers ist. Bei diesem Vorgang spielt der Mond die entscheidende Rolle. Saturn schließlich gibt das feste Material zum Aufbau unseres grobstofflichen Körpers dazu.

Unser Körper führt kein Eigenleben. Er lebt nur, solange er vom Geist durchpulst wird. Er führt das aus, was Geist und Seele ihm befehlen.

Daher hält der Körper auch immer zum Menschen.

Unser Körper hat gar keine andere Möglichkeit, als das zum sichtbaren Ausdruck zu bringen, was tief innen in uns ist, weshalb die wahre Heilung auch logischerweise immer mit der Geistheilung beginnt. ( 'Zuerst heile den Geist!' Johanson )

Ein erfahrener Astrologe kann eine körperliche Erkrankung daher ins Geistig-Seelische übersetzen und Ansatzpunkte für die Therapie auch in alternativen Behandlungsmethoden finden, die Geist und Seele eines Kranken mit einbeziehen, zusätzlich zu den herkömmlichen naturwissenschaftlichen Therapieformen.

Zudem ist die Astrologie eine Weisheitslehre, eine Religion, eine Philosophie und die wahre Psychologie.

Natürlich hat sie keinen Anfang, denn sie ist Teil der Schöpfung. Seit dem Auftauchen des Homo Sapiens gibt es die Möglichkeit, die Aussagen der Sprache 'Astrologie' nach und nach zu entziffern.

Die ältesten Aufzeichnungen sind entstanden aus Beobachtungen des Sternenhimmels, etwa über das Sternbild der Jungfrau (das mit Ernte zu tun hat), aus der Aufzeichnung der Planetenbewegungen und aus der Berechnung von Mond- und  Sonnenfinsternissen, bei deren Auftreten Flutwellen, Dürrekatastrophen und Hungersnöte erwartet werden konnten. (Mondfinsternisse) oder der Umsturz bestehender Herrschaftsverhältnisse ( Sonnenfinsternisse). Diese Bedeutung haben Finsternisse auch noch heute.

Die Deutung von Mond- und Sonnenfinsternissen gehört zu meinen Arbeits-Schwerpunkten.

Alle Hochkulturen verfügten über das Tierkreis-Wissen, das jedoch als okkultes Wissen gehandhabt wurde, das nur wenigen Eingeweihten zugänglich war.

Im Mittelalter ging dieses Wissensgut zugrunde bzw. es wurde nur in geheimen Verbindungen weiter getragen, weil Menschen, die mehr wussten als andere, in Gefahr waren, auf dem Scheiterhaufen zu landen, etwa über die Wirkung von Kräutern, über Alchemie, über Magie und über die Wissenschaft der Sterne.

Wenn ich an die Reaktionen einiger Mitmenschen aus meinem Umfeld denke, so habe ich oft den Eindruck, dass das Mittelalter noch nicht ganz überwunden ist, denn die Angst vor dem ' Mehr-Wissen' spukt noch in den Köpfen der Menschen umher.

Gerade diejenigen, die so stolz sind auf ihren kritischen Verstand, verhalten sich häufig besonders irrational und bemerken es nicht einmal. Sie sprechen häufig nur Vorurteile aus, ohne sich der Astrologie etwa in einem Beratungsgespräch auszusetzen oder darüber etwas zu lernen.

Aber ein Urteil kann man selbstverständlich nur fällen, wenn man darüber Bescheid weiß, und der Erwerb dieses Wissens erfordert mehr als lebenslanges Lernen voll leidenschaftlicher Begeisterung für dieses Grenzgebiet menschlichen Wissens, mehrere Inkarnationen sind dafür erforderlich.

Uranus ist der Planet der Astrologie und der Herrscher im Zeichen Wassermann. Schon in früheren Zeiten war Urania als die Muse der Astrologie und der Rechenkunst bekannt.

Uranus wird auch die Sonne des Geistes genannt, denn im Gegensatz zu unserer Sonne, die die Lebensenergie für die sichtbare, die materialisierte Schöpfung liefert , die Tiere, Pflanzen und Menschen benötigen, um zu leben, herrscht Uranus über die Geistige Welt, liefert sozusagen die Energie für die Welt der Ideen und der Gedanken, für Inspirationen und Erfindungen, für alle geistigen Prozesse und Neu- Schöpfungen.

Man könnte Uranus auch den kreativen Geist oder Weltenlogos nennen, was eine andere Bezeichnung für Gott ist, auch heiliger Geist oder unendlich schnelle Schwingung.

Unser Gehirn ist ein Instrument des kreativen Geistes und fähig, aus diesem zu empfangen. Dieser kreative Geist ist die unendliche Energie, die alles Leben erschafft, die materielle Welt und die immaterielle, unsichtbare Welt, also die noch nicht in die sichtbare Schöpfung getretene Energie.

Astrologen nennen Uranus auch die höhere Oktave des Merkur.

Während Merkur der Planet des Denkens und der Sprache ist, der mündlichen Kommunikation (Zwillinge-Merkur) und der schriftlichen Kommunikation (Jungfrau- Merkur) ,ist Uranus der Planet des inspirierten Denkens.

Wir treten nun ein in ein Zeitalter des Geistes. Wir stehen an dieser Schwelle zum Wassermann-Zeitalter, das zu den Luftelementen gehört. (In mehreren Texten habe ich bereits Aussagen über das Wassermann- Zeitalter gemacht.)

Jedes Zeitalter, das auch Weltenmonat genannt wird, umfasst 2160 Jahre, das Wassermann-Zeitalter beginnt rechnerisch im Jahre 2010.

Dieser Zeitraum vom Sommer 2010 bis Ende 2012 ist der' cutting-point' der Veränderung alles Bestehenden.

Der Übergang in diese völlig neue Energie erfasst die ganze Menschheit.

Neben den tiefgreifenden Veränderungen, die das Gesicht der Erde verändern, neben den großen Katastrophen apokalytischen Ausmaßes, außer dem Umsturz aller Herrschaftssysteme, die man Unrechtssysteme nennen kann, kann das jetzige Geschehen in erster Linie als die Geburt der Menschheit ins Geistige bezeichnet werden.

Der Übergang ist natürlich fließend.

Er begann mit der Entdeckung des Planeten Uranus im Jahre 1781, und fand seinen ersten Ausdruck fast zeitgleich mit der Erklärung der Menschenrechte in Amerika (We hold these truths to be self-evident, that all men are created equal...) und der französischen Revolution, über die eine der zentralen Ideen des Wassermann: 'Freiheit, Gleichheit, Brüderlichkeit' in die Welt hinausgetragen wurden.

Aber Uranus hat auch noch andere Wirkungsebenen: Er ist auch der Planet der Zerstörung (insofern, als dass Altes, Überholtes, Nicht-Mehr-Brauchbares zerstört wird, damit Neues entstehen kann), er ist auch der Planet der Elektrizität, der Technik und der Raumfahrt und der neuen Formen der rasend schnellen, weltweiten Kommunikation.

Im Körperlichen herrscht er (gemeinsam mit Merkur) über unser Nervensystem.

Doch wir stehen erst am Beginn.

Die Revolution der Technik ist erst der Vorläufer der wahren Entwicklung, die eine geistig-seelische Weiter- und Höherentwicklung der gesamten Menschheit vorsieht. Es wird keine Grenzen mehr geben zwischen den Geschlechtern, den Rassen, Kulturen und den Religionen. Das eigentlich Menschliche steht im Vordergrund.

'Einheit in der Vielheit' ist eines der Schlagworte des Wassermann. Jede ethnische, religiöse oder soziokulturelle Gemeinschaft darf ihre Eigenheiten bewahren und pflegen und wird von der großen Menschheitsfamilie getragen. Es gibt nur noch Brüder und Schwestern.

Der Körper der Menschen wird sich ändern, er wird leichter, feiner. Die Knochen werden an Gewicht verlieren, der Körper wird insgesamt feinstofflicher, durchlässiger. Die Hirnanhangdrüse wird sich vergrößern, und die Intuition und Medialität nimmt zu, und dank des starken Einflusses des Planeten Uranus wird eine neue Form der Kommunikation möglich. Menschen werden über große Entfernungen miteinander kommunizieren und zwar  o h n e  die Hilfe der Technik.

Auch der Austausch mit der Geistigen Welt wird leicht und mühelos ablaufen, denn diese Welt ist  E I N E Welt.
Neptun, der zweite Planet der Intuition, wird die Grenzen auflösen zwischen den Welten und Uranus, 'die Sonne des Geistes', leuchtet, und er leuchtet hüben und drüben. Wie ein Januskopf werden die Menschen ins Diesseits und ins Jenseits gleichermaßen schauen können (wie Gustav Meyrink es formuliert), Bürger beider Welten und in beiden Welten fest verankert.

Nichts und niemand wird diese uranische Energie aufhalten.

Die Astrologie wird im neuen Zeitalter wieder die höchste und angesehenste Wissenschaft sein und als eines der ganz großen Geschenke an die Menschen geschätzt werden, ja sie wird sogar noch höher angesehen sein als in früheren Kulturepochen, denn die transsaturnischen Planeten Uranus, Neptun und Pluto und der Kleinplanet Chiron, haben einen Quantensprung in der geistigen Entwicklung der Menschheit ermöglicht und wurden allesamt erst in den letzten 234 Jahren entdeckt.

Nutzen wir dieses wunderbare Geschenk zur Selbsterkenntnis und zum Verstehen der kosmischen Zusammenhänge!

Der Geist ist frei, und der Wind weht, wie er will! 

Ich grüße Euch, meine Schwestern und Brüder im Geiste!


Helga Biebers

 

 

Letzte Änderung:
November 09. 2017 11:46:28