Spirituelle Astrologie und Numerologie - Helga Biebers
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Frieden schaffen durch Bewusstsein und Sprache

Inhaltlich passend zu dieser Thematik biete ich ein Wochend-Seminar an.

Bei Interesse bitte melden!

Liebende Kommunikation- Saturns Aufruf an uns

Die Welt, die wir kennen, ist im Umbruch.

Alle alten, überholten Strukturen werden gesprengt, die dem Geist des Wassermann-Zeitalters nicht mehr entsprechen.

Es entsteht eine neue Menschheitsfamilie mit wahrhaft humanitärer Gesinnung, in der es Oben und Unten, Mächtige und Ohnmächtige, Besitzende und Hungernde, nicht mehr geben wird.

Auch die Erde selbst ist dabei, ihr Gesicht zu verändern. Es vollzieht sich die Geburt der Menschheit ins Geistige, und wir Menschen entwickeln uns gemeinsam mit Gaia, solange bis jedes Atom und jede Körperzelle durchgeistigt und mit Licht erfüllt ist. Die Veränderungen vollziehen sich auf allen Ebenen: Jeder einzelne von uns erlebt seine eigene Transformation. Desgleichen sind Staatsgebilde, Finanzsysteme, Herrschaftsstrukturen, ganze Nationen und Völkergruppen betroffen.

In diesen Jahren der Umwälzung alles Bestehenden gibt es viele astrologische Besonderheiten und Auffälligkeiten.

Dazu gehört zunächst bis Ende 2016 das Uranus-Pluto- Quadrat, des stärksten Spannungsaspektes, der überhaupt in unserem Sonnensystem möglich ist und unter dessen Einfluss die gesamte Menschheit seit dem Sommer 2010 steht.

Die Menschheit gelangt also in den Einflußbereich uns noch völlig unbekannter, neuer Energien.

Bis 2024 wird sich Pluto im Zeichen Steinbock bewegen ( siehe mein Text ' Es werde Licht- Pluto im Steinbock), in diesem langen Zeitraum werden alle Unrechtssysteme überwunden werden, es wird eine Weltenregierung etabliert werden, die überall sofort eingreift, wo es Menschenrechtsverletzungen gibt.

Saturn ist von diesen Langsamläufern noch der Schnellste. Er benötigt im Durchschnitt zweieinhalb Jahre, um ein Zeichen zu durchlaufen. Seit Juli 2010 hielt sich Saturn im Zeichen der Waage auf und blieb dort bis zum 6.Oktober 2012.

Seit dem 6. Oktober 2012 durchläuft Saturn das Zeichen Skorpion, und seit dem 19. September 2015 transitiert er durch das Schütze- Zeichen.

Saturn ist der Planet des Karma, und er zeigt sowohl persönliches als auch kollektives Karma und somit auch kollektive Aufgaben an.

Wir müssen davon ausgehen, dass den jetzt Lebenden von der geistigen Ebene aus ihr Leben im voraus gezeigt wurde und dass sie somit innerlich bereit sind, in dieser bedeutsamen Zeit des Umbruchs auch und vor allem die Saturn- Aufgabe zu erfüllen. Was ist also Saturns Botschaft an uns?

Dazu zunächst ein paar allgemeine Erläuterungen zu Saturn:

Saturn ist ein Planet von schlechtem Ruf. Sein stumpfes Blei gefällt uns nicht, weshalb Alchemisten früherer Zeiten versuchten, durch chemische Prozesse sein Blei in Gold zu verwandeln.

Heute wissen wir, dass sich die alchemistische Transformation in unserem Innern vollzieht.

Wenn unser Geist und unsere Seele golden geworden sind, können wir aus dem Rad der Wiedergeburten aussteigen. Die Buddhisten sprechen dann von der diamantenen Seele, dem Zustand geistiger Klarheit.

Darüber hinaus trägt Saturn den Namen 'Hüter der Schwelle' , gemeint ist die Schwelle zum Höheren Bewusstsein, was bedeutet, dass Saturn darüber wacht, ob und inwieweit der Geborene über die innere Reife verfügt, mit den höheren geistigen Energien, die durch Chiron, Uranus, Neptun und Pluto verkörpert werden, umzugehen und sie umzusetzen und um sie für gute und sinnvolle Ziele zu verwenden.

Somit ist die Bewusstwerdung über die Position von Saturn - sowohl im eigenen Radix als auch im Hinblick auf Zeitströmungen - eine bedeutende Aufgabe auf dem Weg zum Erwachen.

Da, wo Saturn im Geburtshoroskop steht, nach Zeichen, Haus und Aspekten, verlangsamt er unsere Entwicklung, - zumindest erscheint es uns so - und er lässt uns die schmerzhaftesten Erfahrungen machen, die zu unserem Entwicklungsweg dazu gehören. So erleben wir Saturns Lektionen meist als etwas Unangenehmes, denn wir erinnern uns im Normalfall nicht an diese belastenden Dinge aus früheren Inkarnationen.

Dies ist der Grund dafür, weshalb wir oft versuchen, den unangenehmen Lektionen Saturns auszuweichen.

Nur durch geistiges Wachstum gelangen die ungelösten karmischen Aufgaben in unser Bewusstsein: durch Arbeit am eigenen Geburtshoroskop, eventuell noch zusätzlich durch Imaginative Verfahren wie Trance, Hypnose, durch Reinkarnationstherapie, Rückführungen o.ä.

Diese Arbeit kann helfen, alte verkrustete Strukturen, frühere Erfahrungen und Erlebnisse, Versäumnisse und altes Leid, alles, was uns geprägt hat, bewusst zu machen, zu verstehen und in das jetzige Leben zu integrieren. Dies ist einer der wichtigsten Meilensteine auf dem Pilgerpfad des spirituellen Suchers: die Versöhnung mit dem eigenen Lebensweg, mit allen Umwegen, Abwegen, Irrwegen, denn alle Wege sind Teil unseres karmischen Musters, von unserem höheren Selbst so gewählt, weil eben diese Wege der kürzeste Weg für unsere Seelenentfaltung sind.

In Wirklichkeit ist Saturn unser liebevoller, wenngleich äusserst strenger Lehrer. Er bestraft nicht. Er verkörpert das kosmische Gesetz der ausgleichenden Gerechtigkeit, weshalb er auch den Namen trägt: Der Planet des Karma.

Tragen und Ertragen ! So lautet Saturns Botschaft. Weichen wir diesem Druck nicht mehr aus, so erzieht er uns zu Verantwortung und Pflichterfüllung, zu Arbeit und Fleiß, zu Belastbarkeit, zu Zuverlässigkeit und Disziplin, zu Pünktlichkeit, zu Durchhaltevermögen, zu Treue und Festigkeit.

Dies sind Eigenschaften, die uns letzlich mehr Glück bringen als jupiterhafte Lebensphasen. Wenn Jupiter sein Füllhorn über uns ausschüttet, so neigen wir dazu, es auszukosten und zu geniessen.Wir möchten uns nicht mit Gedanken daran beschäftigen, was mit uns geschieht, wenn dieser Glückseinfluss wieder endet.

Das saturnale Glück dagegen ist beständig, es steht auf soliden Beinen, und es bringt uns weit voran. Auch unsere Umwelt schätzt diese Saturn-Eigenschaften an uns sehr.

Eine Hauptqualität von Saturn besteht darin, dass er uns auf das Wesentliche aufmerksam macht, quasi das Konzentrat der Dinge.

Auch drängt uns Saturn, Fertigkeiten und Techniken zu entwickeln, etwa im Bereich der Kunst bei einer Venus-Saturn- Verbindung, oder er erzieht uns zu Selbstkontrolle und Selbstbeherrschung. z.B. bei einer Mars-Saturn-Verbindung, auch zu gerichteten, kontrollierten Bewegungsabläufen, beim Sport, z.B. beim Tennis oder beim Bogenschiessen, bei einer Mond-Saturn-Verbindung zu Sparsamkeit und Genügsamkeit und Verzichtenkönnen, bei einer Merkur-Saturn-Verbindung zu strengem, exakten Denken, das nichts dem Zufall überlässt.

Saturn ist auch der Planet der göttlichen Gerechtigkeit, im Gegensatz zu Jupiter, der für menschliche Gerechtigkeit steht, die - im Idealfall - der Spiegel göttlicher Gerechtigkeit ist. In früheren Kulturen war deshalb der Priester auch der Richter.

Manchmal zeigt Saturn auch selbstauferlegte Aufgaben an, die hochentwickelte Seelen freiwillig übernommen haben, um als Vorbild für andere zu wirken.

Daher die Frage: Welche Botschaft wollte Saturn uns ab Sommer 2010, zu Beginn der Schicksalsjahren der Menschheitsgeschichte, mitteilen?

Die gute Nachricht lautet:

Saturn steht in der Waage erhöht. Das bedeutet, dass er seine Energie hier auf der höchsten Ebene machtvoll entfaltet, im günstigen Sinne machtvoll entfalten kann.

Zur Verdeutlichung hier eine kurze Zusammenfassung der Bedeutungs- und Wirkungsebenen, die dem Waagezeichen zugeordnet sind.


Das Zeichen Waage, das von der Venus beherrscht wird, steht außer für Gerechtigkeit, Frieden und Harmonie auch für Ästhetik, Musik und Tanz, ausserdem für die Ehe, Partnerschaft, Liebe und Anziehungskraft, und schliesslich auch für liebende Kommunikation.

An künstlerischen Ausdrucksformen sollte jetzt also verstärkt gearbeitet werden, schwerpunktmässig an Musik und Tanz.

Was wäre Musik ohne Saturn? Ohne die Gesetze der Harmonie, ohne Rhythmik und Takt?

Es geht um Techniken und Fertigkeiten, die erworben, intensiv erarbeitet und vervollkommnet werden wollen, also um harte Arbeit und Fleiß im künstlerischen Bereich.

Wer sich auf Waage-Energie einstimmen möchte, der höre mit geschlossenen Augen die Ouvertüre zu Verdis 'La Traviata', oder die Violinromanzen von Beethoven. Auch seine Violinkonzerte und die von Max Bruch und Mendelssohn-Bartholdy geben die vollendete Waage-Venus-Energie wieder. Das Instrument Violine ist der Waage-Energie zugeordnet.

Wahre Gerechtigkeit hat nun einen hohen Stellenwert. Das heißt: sozialer Spürsinn und soziale Verantwortung sind jetzt gefragt. Dazu gehören geschäftliche Abmachungen, Organisationsplanung, Aufteilung von Verantwortlichkeiten. Menschen lernen, dass nur durch andauernde Zusammenarbeit zwischen Menschen irgendetwas von bleibendem Wert erreicht werden kann.

Wichtige Verhandlungen werden jetzt geführt bzw. sollten jetzt geführt werden, die Konflikte, sowohl in engen menschlichen Beziehungen, in Paarbeziehungen, lösen sollen ( auch wenn das in den Ohren von Liebenden recht unromantisch klingen mag) , aber auch zwischen Geschäftspartnern weltweit lösen sollen. Neue Verträge werden ausgearbeitet.

Dabei geht es jetzt - zu Beginn des Wassermann-Zeitalters - darum, auf globaler Ebene wahrhaft soziale Lösungen zu finden, nicht mehr nur Verträge, die die Reichen noch reicher und die Armen und Bedürftigen noch ärmer und abhängiger machen, die Mächtigen noch machtvoller und die Hungernden und Hilflosen noch elender, ohnmächtiger und verzweifelter.

Das ' Prisoner's Dilemma- Game', das Paradigma der sozialpsychologischen Forschung, hat gezeigt, dass menschliche Beziehungen nicht nach dem 'Nullsummen- Spiel' funktionieren. Unsere Gesellschaftsspiele sind so konstruiert: was der eine verliert, das gewinnt der andere, die Endsumme ist Null. Es gibt nur Gewinner oder Verlierer. Wieviel Elend hat diese Wettbewerbs- und Konkurrenz- Haltung in die Welt gebracht?

Auch in öffentlichen Debatten, bei Talk-Shows und ähnlichem wird uns vorgeführt, wie Menschen Worte wie Waffen verwenden, und nicht wie ein hohes Geistiges Gut, das wir uns mit-teilen.

Gewinner ist, wer am lautesten und am schnellsten spricht und wer den anderen Teilnehmern am frechsten das Wort abschneidet, um sich persönlich erfolgreich durchzusetzen.

Der Wassermann-Mensch muß hier total umdenken. In sozialen Beziehungen gilt: Alle Parteien können nur gemeinsam verlieren oder gemeinsam gewinnen. Das gesellschaftliche Leben ist ein 'Nicht- Nullsummen- Spiel'. Wenn der eine verliert, verliert auch der Partner, und wenn einer gewinnt, kann der andere auch gewinnen. Nur durch soziale Gerechtigkeit kann weltweit Frieden geschaffen werden.

Verhandlungen sind ihrer Natur nach ein Vorgang der Konfliktlösung. Ursprünglich unterschiedliche Standpunkte und Ziele sollen über sprachlichen Austausch zu einer Einigung und zu einem Kompromiß geführt werden, also zu einer friedlichen, für alle Beteiligten akzeptablen Lösung. Dies kann nur gelingen durch aufrichtigen Willen und ernsthaftes Bemühen um Frieden und Gerechtigkeit.

Um Frieden zu schaffen, müssen wir uns also der grandiosen Bedeutung der menschlichen Sprache bewusst werden.

Aussersprachliche Zeichen wie Drohgebärden oder eine geballte Faust, Truppenaufmarsch oder Wettrüsten können keinen wahrhaften Frieden schaffen. Sprache, und damit einhergehend Bewusstsein, ist das, was den Menschen auszeichnet.

Die alte philosophische Frage: "Was war zuerst: Sprache oder Bewusstsein?" ist unerheblich. Beides gehört zusammen, eins bedingt das andere. Was wir sprachlich formulieren können, das ist in unserem Bewusstsein.

Sprache und Bewusstsein über unser wahres Wesen, nämlich dass jeder von uns

 

Letzte Änderung:
February 26. 2019 16:06:30